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Totale Sonnenfinsternis am 12.09.2053

Sonnenfinsternis 2053

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DIE SONNENFINSTERNIS AM 12.09.2053 IM ÜBERBLICK

Die SoFi am 12.09.2053 beginnt über dem Atlantik im Seegebiet der Azoren. Auf seinem Weg nach Osten zieht der Kernschatten nur etwa 50 Kilometer südlich an Santa Maria vorbei. Keine 10 Minuten später erreicht er beiderseits der Straße von Gibraltar das Festland. Auf der afrikanischen Seite verdunkelt sich die Sonne in Tanger für 1m19s, auf der europäischen Seite erlebt Tarifa die Schwarze Sonne für 1m35s. Die Zentralzone zieht sich nun entlang der Nordküste Afrikas (Karte), wobei u.a. die Touristenhochburg Djerba überquert wird (Finsternisdauer 2m09s). Die libysche Hauptstadt Tripoli, die südlich der Zentrallinie liegt, kommt für etwa 90 Sekunden in den Genuss der Schwarzen Sonne.
Der Mondschatten wendet sich immer mehr nach Südosten, gegen Mittag lokaler Zeit fällt er für 2m53s auf die ägyptische Stadt Marsa Alam am Roten Meer. Etwa 20 Minuten später wird etwa 200 km östlich von Mekka mit einer Dauer von 3m04s das Maximum der Finsternis erreicht; der Kernschatten ist hier gut 116 km breit. Nachdem die Schwarze Sonne Saudi Arabien und den Jemen überquert hat, entschwindet sie im Indischen Ozean. Dort zeigt sie sich für bis zu 1m50s über den nördlichen Atollen der Malediven. Kurz vor Sonnenuntergang erreicht der Kernschatten noch die indonesische Insel Nias, um Sekunden später auf Sumatra die Erdoberfläche zu verlassen.

Die SoFi am 12.09.2053 ist in Mitteleuropa am späten Vormittag als partielle Finsternis sichtbar. Dabei werden im Südwesten (Genf) rund 58% der Sonnenscheibe vom Mond bedeckt (Diagramm).

Die Totale Sonnenfinsternis vom 12.09.2053 ist im Saros 145 die dritte Nachfolgerin der legendären SoFi vom 11.08.1999, deren Zentralzone Mitteleuropa durchquerte. Seitdem ist eine Exeligmos-Periode vergangen, und deshalb ist die Finsternis vom 12.09.2053 wieder im gleichen geografischen Längenbereich zu sehen wie die von 1999. Doch die Zentralzone verläft nunmehr viel weiter südlich; Europa wird an der Straße von Gibraltar so gerade eben noch berührt. Gehen wir im Saros 145 noch eine Exeligmos-Periode weiter zurück, so stoßen wir auf die Totale Sonnenfinsternis vom 09.07.1945. Deren Zentralzone verlief im hohen Norden Europas, also viel weiter nördlich als 1999. Die nachstehende Grafik zeigt, wie sich die Zentralzonen des Saros 145 im Verlauf von 2 Exeligmos-Perioden nach Süden verlagert haben.


Exeligmos-Periode
Drei totale Sonnenfinsternisse des Saros 145, die jeweils eine Exeligmos-Periode auseinander liegen. Von oben nach unten: 09.07.1945, 11.08.1999, 12.09.2053.