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ALS DIE SINGVÖGEL SCHWIEGEN

Totale Sonnenfinsternis am 30.06.1954

Sonnenfinsternis 1954

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DIE SONNENFINSTERNIS AM 30.06.1954 IM RÜCKBLICK

Die Zentralzone der Totalen Sonnenfinsternis vom 30.06.1954 (Diagramm von Fred Espenak) begann über dem Norden der USA im Grenzgebiet Nebraska/North Dakota. Auf seinem Weg nach Nordosten zog der Kernschatten über Minnesota, die kanadischen Bundesstaaten Ontario und Quebec, Labrador und den Süden Grönlands in den Nordatlantik. Es überquerte dort den Süden Islands, die Färöer sowie Unst, die nördlichste der Shetland-Inseln. Knapp vor der norwegischen Küste wurde die maximale Totalitätsdauer von 2m35s erreicht. Der Finsternispfad bewegte sich jetzt in südöstlicher über den Süden Norwegens und Schwedens, wobei die Großstädte Oslo und Göteborg knapp außerhalb, die Ostsseinsel Öland jedoch in der Totalitätszone lag. Kurz danach erreichte die Schwarze Sonne den Osten Polens und das Gebiet der damaligen UdSSR, wo sie sich über Litauen, Weißrussland, der Ukraine, Georgien und Aserbaidschan sehen ließ. Nach Gastspielen im Iran, Afghanistan und Pakistan endete die Sonnenfinsternis im Nordwesten Indiens.
Die Finsternis vom 30.06.1954 war auch geo­metrisch bemerkenswert. Nicht nur Erde, Mond und Sonne standen in einer Reihe, sondern zusätzlich der Jupiter. Das konnte man allerdings nur errechnen und nicht beobachten, weil der Planet (für etwa 17 Stunden) von der Sonne bedeckt war.

Daten zur Finsternis
Allgemeine Angaben
  • Saros-Serie: 126 (44. von 72 Finsternissen)
  • Globale Dauer der gesamten Finsternis: 5h04m
  • Globale Dauer der totalen Finsternis: 2h51m
Kenndaten des Finsternismaximums
  • Zeitpunkt: 30.06.1954, 12:32:08.6 UT
  • Geografische Position: 60°28.3'N / 4°10.7'E
  • Sonnenhöhe: 51.9°
  • Azimuth: 197.0° (SSW)
  • Gamma: 0.6135
  • Finsternisgröße: 1.0358
  • Totalitätslänge: 2m35.0s
  • Breite der Zentralzone: 152.6 km

Da die Zentralzone dieser SoFi des Saros 126 mit den USA, Europa und der UdSSR fast alle Regionen überstrich, in denen astronomische Spitzenforschung betrieben wurde, waren zahlreiche Wissenschaftlergruppen unterwegs. Sie konnten sich u.a. auf ein bereits 1950 in Schweden er­schienenes Kompendium [1] stützen, das den heutigen Eclipse-Bulletins der NASA nicht unähnlich war. Da damals die Sondierung der Iono­sphäre mittels Radiowellen im Fokus der Sonnenfinsternis-Expeditionen stand stand, enthielt das o.g. Werk ausführliche Berechnungen zum Verlauf der Zentralzone in der Hochatmosphäre. Bei dieser SoFi wurde übrigens erstmals der dubiose "Allais-Effekt" (angeblich) beobachtet, welchem einige Enthusiasten bis heute hinter her jagen. Ein englischer Forscher (D.E. Blackwell) widmete sich mit seiner Kamera eher konventionellen SoFi-Beobachtungen. Seine Fotos nahm er nördlich der Shetland-Inseln in 9000m Höhe aus einem Bomber vom Typ Avro Lincoln auf - durch eine geöffnete Tür [2]. Währenddessen hielten zwei Schotten süd­lich von Island in einer anderen Maschine der Royal Airforce wäh­rend der Totalität vergeblich nach Polarlichtern Ausschau [3].
Obwohl soviel Forschungsvorhaben an den Start gingen wie bei kaum einer SoFi zuvor, blieben bahnbrechende neue Erkenntnisse aus. Dies lag wohl auch an den schlechten Wetterbedingungen in Kanada, Skandinavien und der UdSSR. Freien Blick auf die Korona hatte man in Minnesota, wo Filmaufnahmen entstanden, welche später weltweit verbreitet wurden, sowie gebietweise in Norwegen und an der Westküste Schwedens. Hier hatte eine Schweizer Expedition unter Leitung von Max Waldmeier Erfolg, welche bei der lokalen Bevölkerung auf großes Interesse stieß [5]. Das wohl aufschlussreichste Dokument dieser SoFi ist ein kurzer Film des norwegischen Fernsehens (NRK), in dem Bilder von einem wissenschaftlichen Flug in 4000m Höhe, von radioastronomischem Equipment, Zeitrafferaufnahmen von Blüten, die sich schließen und wieder öffnen, aber auch von Laien, welche die SoFi durch aus heutiger Sicht zweifelhafte Filter betrachten, zu sehen sind.



Filmaufnahmen aus Minnesota

DIE SONNENFINSTERNIS IN MITTELEUROPA

Die Sonnenfinsternis vom 30.06.1954 hat sich in Mitteleuropa unauslöschlich in die Erinne­rung vieler älterer Mitbürger eingeprägt. Bei uns war sie eine tiefe Partielle Sonnenfins­ternis; so wurde die Sonne in Berlin um die Mittagszeit zu 88% vom Mond bedeckt. So mancher schwört bis heute Stein und Bein, dass diese SoFi in Deutschland total gewesen sei. Bei gutem Wetter muss es ein ein­drucksvolles Erlebnis gewesen sein. Offenbar wurde es deutlich dämmrig, Tiere zeigten ungewöhn­liches Verhalten, die Vögel stellten ihren Gesang ein. Die Neugier besiegte offenbar bei vielen Menschen die Vorsicht. Allein in West-Berlin mussten 57 Personen mit Netzhautschäden behandelt werden.
Dass die SoFi vom 30.06.1954 regelrecht zur Legende geworden ist, dafür mag es mehrere Gründe geben. Zum einen fand sie um die Mittagszeit bei sehr hoch stehender Sonne statt, wodurch die Lichtabschwächung besonders auffällig wurde. Dann spielte das Wetter offenbar fast überall mit - anders als bei der ebenfalls sehr tiefen Partiellen SoFi vom 15.02.1961, die zudem direkt nach Sonnenaufgang stattfand. Danach war in Mitteleuropa bis zum 11.08.1999 keine Partielle SoFi mehr sichtbar, bei der auch nur annähernd ein so hoher Bedeckungsgrad der Sonne erreicht wurde. Für zwei Generationen blieb der 30.06.1954 daher DAS Sonnenfinsternis-Erlebnis. Eine Rolle mag auch das zeitliche Umfeld gespielt haben. Nur 4 Tage später, am 04.07.1954, ereignete sich das "Wunder von Bern". Am gleichen Tag trat Mercedes-Benz ertsmals nach dem Krieg wieder in der Spitzenklasse des Motorsports, die jetzt Formel 1 hieß, an und fuhr beim Grand Prix von Frankreich in Reims einen überlegenen Doppelsieg ein. Beide Sporterfolge hatten eine kaum zu überschätzende Bedeutung für die Bevölkerung der jungen Bundesrepublik und haben sich tief ins kollektive Gedächtnis eingebrannt. Dadurch ist vielleicht auch das große Himmelsereignis jener Sommertage präsent geblieben. Alle 3 Ereignisse werden in der Wochenschau vom 07.07.1954, die in den Kinos gezeigt wurde, behandelt.

Wohl noch mehr als in Mitteleuropa ist die SoFi vom 30.06.1954 in Norwegen, Schweden und auf den Färöern in Erinnerung geblieben (s. Linksammlung), denn dort war sie anders als bei uns die bis heute letzte Totale Sonnenfinsternis. Und auch bei den Berichten aus dem hohen Norden findet sich immer wieder der Hinweis: "Die Singvögel schwiegen".
Unter den Beobachtern in Schweden war eine Schülerin namens Tora Greve. Der Sonnenfinsternis-Virus ließ sie nicht mehr los. Neben vielen anderen erlebte sie 1972, 1990 und 2008 drei weitere SoFis des Saros 126 und somit einen ganzen Exeligmos-Zyklus - es gibt wohl nur eine Handvoll Menschen auf der Erde, denen gleiches vergönnt war.

Maximum der Sonnenfinsternis am 30.06.1954 auf Rügen

TOURISMUS

Allgemein gilt die Totalen Sonnenfinsternis vom 10.07.1972 - auch sie gehörte zum Saros 126 - als Beginn des modernen Astronomie-Tourismus. Dies ist aber nur insofern zutreffend, als von da an kommerzielle Reisen zu jeder irgendwie erreichbaren Totalen SoFi angeboten wurden und spezialisierte Reiseagenturen auf den Plan traten. Genau genommen markiert 1972 lediglich eine bedeutende Zwischenstation einer langen Entwicklung, die mit einem bescheidenen Inlandstourismus in Spanien zur Sonnenfinsternis vom 28.05.1900 (ebenfalls Saros 126) begann und mit touristischen Reisen zur SoFi vom 23.11.2003 in der Antarktis ihren Abschluss fand. So gab es 1927 in Großbritannien und 1932 in den USA bereits einen umfangreichen organisierten und privaten Inlandstourismus zu Totalen Sonnenfinsternissen. Die SoFi vom 30.06.1954 markiert den Beginn des internationalen Sonnenfinsternis-Tourismus. In einer Reportage der ZEIT lesen wir: "Mit Tausenden von Autos, mit Sonderzügen aus Schweden, Norwegen, Dänemark, Deutschland und auch weiter entfernten Ländern waren etwa 350 000 Menschen in die Gegend der totalen Finsternis gereist." Weiter schreibt der Journalist: "Ich saß in einer der großen Maschinen, die die SAS zu einem Flug in den 155 Kilometer breiten Gürtel der totalen Sonnenfinsternis nach Südschweden schickte." Ob diese Flüge (s. auch hier) - durchgeführt mit DC6-Turboprop-Maschinen in etwa 4000m Höhe - nur für Wissenschaftler und Journalisten oder aber auch für jeden zahlungswilligen Interessenten zugänglich waren, lässt sich an Hand der spärlichen Quellenlage nicht feststellen. Es ist zumindest nicht auszuschließen, dass an jenem 30.06.1954 der erste kommerzielle Sonnenfinsternis-Flug angeboten wurde - 20 Jahre früher als allgemein angenommen.

Die nach dem Krieg neu gegründete Vereinigung der Sternfreunde e.V. (VdS) unternahm 1954 ihre erste Sonnenfinsternisreise, bei der 36 Mitglieder in einem Reisebus mit Anhänger auf die schwedische Insel Galtö fuhren. Für einen Reisepreis von umgerechnet etwa EUR 130,- für Bus, Unterkunft in Ferienhäuschen und Selbstverpflegung konnte man an der zweiwöchige Tour teilnehmen. Das Unternehmen wurde von Edgar Mädlow (1921 - 2012) organisiert. Er ließ sich bei der Planung von Berichten über wissenschaftliche Expeditionen inspirieren - und entsprechend wurde ein beträchtlicher Aufwand getrieben. Im Jahr vor seinem Tod schrieb er dazu rückblickend: "In allen diesen Berichten hatte mir die strikte Hingabe der Beteiligten an die gemeinsam gestellte Aufgabe imponiertnund an die sich selbst auferlegte Disziplin bei ihrer Durchführung. So kam ich zu der Vorstellung, Expeditionen müssten nun einmal so sein, um zum Erfolg zu kommen ... Das war eine Fehleinschätzung. Was ich vor mir sah, war eine Schar von Individualisten, von denen jeder seine eigene Vorstellung vom Unternehmen und von seiner eigenen beobachterischen Betätigung hatte .. es führte insgesamt zu der Erkenntnis, dass Gemeinschaftsreisen von Sternfreunden nicht in das Korsett einer wissenschaftlichen Expedition gezwängt werden dürfen." [4]
Dessen ungeachtet war dem Unternehmen ein großer Erfolg beschieden, denn die VdSler gehörten zu den wenigen, die in Schweden klaren Himmel hatten. Wie geplant konnte mit professioneller Unterstützung durch die Göttinger Film-Aufbau GmbH ein Lehrfilm (Der Tag, an dem die Sonne erlosch) über Sonnenfinsternisse gedreht werden, welcher später als Beiprogramm in den Kinos lief.

Amateurastronomische Vereinigung Göttingen e.V.: Augenärzte - Kein ungeschützter Blick auf Sonnenfinsternis

AMNH Digital Special Collections: Inner corona, solar eclipse, Michigan, June 30, 1954

Astronomy.no: The Total Solar Eclipse of 1954

AVRS: Foto einer öffentlichen Beobachtung

BBC: 1954 - Three continents see eclipse of sun

BBC: 1954 - Visions of totality

Berliner Morgenpost: Dämmerlicht um zwei Uhr mittags

Bilder i Syd: Solförmörkelsen juni 1954

Udo Bojarra: Die Sonnenfinsternis vom 30.6.54

Brown University Library: Total Eclipse of the Sun

Hans Buchholtz: Total Solformørkelse 30. juni 1954

Dagbladet: Alt jeg vet om verdensrommet

Digitalt Museum: Total solförmörkelse den 30 juni 1954

East Dulwich Forum: Solar eclipse 1954

Eclipse-2008.ru: Bericht und Fotos aus Russland

Fred Espenak: Path of the Total Solar Eclipse of 1954 Jun 30

Helmut Gröll: Die partielle Sonnenfinsternis am 30. Juni 1954

Hamburger Sonnenfinsternis-Expeditionen: 30.Juni 1954, Öland, Südschweden

Harringay Online: Solar eclipse at the South Harringay Primary school, 1954

How It Works Magazine: The 30th June eclipse

Izmiran.ru: Bericht und Fotos aus Russland

Solar Eclipse 1954 June 30 Minnesota (Video-Upload von Mike Kentrianakis)

Gunnar Klasson: Solförmörkelsen den 30 juni 1954

Knut Jörgens Univers: Hvordan opplevde du den totale solformørkelsen i 1954?

KVF: H&oaslash;nurnar svóvu undir sólarmyrkingini í 1954

Larvik i nær fortid: Total solformørkelse 30. juni 1954

Muenster.org: Foto der SoFi-Beobachtung an der Kardinal-von-Galen-Schule

NBC News: Two women share a safety filter to watch a solar eclipse on June 30, 1954, from London's Fleet Street

Neue Deutsche Wochenschau 232/1954 - 07.07.1954: Totale Sonnenfinsternis

NRK: Solformørkelsen i 1954

Portal.fo: 30. juni 1954 - Mín merkiligasti og sjáldsamasti dagur

Portal.fo: Tá hønurnar løgdu høvur undir vong mitt á degi

Clas Svahn: The Björnulf solar eclipse film


Sveriges Radio: Solförmörkelsen 1954 (Live-Radioreportage u.a. mit Per Collinder)

Swedish Institute of Space Physics: The solar eclipse 1954 June 30, seen from the Ionosonde at Uppsala

Der Tagesspiegel: "Die Singvögel schwiegen...", schrieb der Tagesspiegel am 1. Juli 1954 - ein Blick zurück

Tagesschau.de: Foto Jahresrückblick 1954

Wissenschaft.de: Das Pendel des Monsieur Allais

Michael Zeiler: Solar eclipse maps from 1951 to 1960

ZEIT Online: Im Mittagrot

LITERATUR UND QUELLEN ZUR SONNENFINSTERNIS AM 30.06.1954

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